Windows Azure – Neue VM anlegen über die Weboberfläche

Um die generelle Funktionalität von Windows Azure zu zeigen, habe ich eine Virtuelle Maschine über die Web-Management-Konsole (https://manage.windowsazure.com) erzeugt. Mein erstes Ziel ist es, die Basis für weitere Tests zu legen. Mittelfristiges Ziel ist die Kommunikation zwischen On-Premise und Azure und die Bereitstellung der Windows-Azure VMs durch den On-Premise System Center App Controller und dessen Zusammenspiel zwischen Private Cloud und Public Cloud.
Die Microsoft Private Cloud wird in den Kursen MOC 10751 Configuring and Deploying a Private Cloud with System Center 2012 und MOC 10750 Monitoring and Operating a Private Cloud with System Center 2012 näher behandelt. Die Windows Azure Integration in den System Center App Controller wird im System Center SP1 implementiert werden. Dieses hat aktuell RTM Status erreicht und soll im Januar veröffentlicht werden.

Aber zurück zu Windows Azure :) – Nach dem ersten Einloggen sieht die Managementkonsole noch ziemlich leer aus.

Im Bereich „Virtuelle Computer“ können in Windows Azure die virtuellen Maschinen erstellt werden. Es gibt die Möglichkeit die virtuellen Maschinen aus eigenen Images zu erzeugen. Ohne vorherige Konfiguration kann aus Standard-Abbildern ausgewählt werden. Eine deutliche Einschränkung ist, dass der zu wählende DNS-Name im gesamten Windows Azure Namensraum einmalig sein muss. Es kann hier also durchaus eine aufwändigere Geschichte werden einen Namen für seine VM zu finden.

Nach Festlegen der oben abgefragten Informationen wird die Bereitstellung der VM angestoßen:

Nach erfolgreicher Bereitstellung fällt einem zunächst das Dashboard der VM ins Auge. Die Bereitstellung kann aktuell leider mehrere Versuche benötigen. Ich hatte den Fall, dass eine Maschine erst beim fünften Anlauf (bei absolut identischen Werten) erfolgreich bereitgestellt werden konnte.
Am unteren Rand des Dashboards in der Darstellung der VM gibt es die Möglichkeit eine Verbindung mit der frisch bereitgestellten VM herzustellen.


Nach dem Klick auf „Verbinden“ wird eine RDP Verbindung zu der in Windows Azure betriebenen VM aufgebaut. Das Prozedere welches nun folgt sollte hinlänglich aus bekannten „On-Premise“ Szenarien bekannt sein. Während des Verbindungsaufbauprozesses wird das zuvor vergebene Kennwort für den Login benötigt.

Ein Blick auf die Systemeinstellungen der frischen virtuellen Maschine zeigt, dass die Lizensierung der VM durch das Windows Azure Abonnement abgedeckt ist.


Für Microsoft Partner besteht in Deutschland übrigens die Möglichkeit, wie auch auf der Windows Azure Webseite zu finden, die Bezahlweise von Kreditkarte auf Rechnung umstellen zu lassen. Dazu muss allerdings der Windows Azure Rechnungssupport kontaktiert werden um die Umstellung für die genutzte Windows-ID umstellen zu lassen. Dieser Weg ist aus meiner Erfahrung heraus aktuell noch ein wenig steinig, funktioniert aber.

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